check

Heizen

Die Wärmedämmung Ihres Hauses/Ihrer Wohnung [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Wenn Sie Ihr Haus fachgerecht wärmedämmen lassen, können Sie bis zu 70 Prozent der Heizkosten einsparen. Im Durchschnitt der Altbau-Komplettsanierungsprojekte der Bremer Energie-Konsens konnten Sparpotentiale in Höhe von 40 kg CO2 pro Quadratmeter erreicht werden. Wir haben als Berechnungsgrundlage das Sparpotential mit 20 kg CO2 pro m2 angenommen, falls Sie Fenster und Türen gedämmt haben, einen Wert von 15 kg CO2 pro m2.

Bei einer Wohnfläche von 100 m2 sparen Sie damit durchschnittlich 2 Tonnen CO2 und 600 Euro weniger Heizkosten im Jahr.


Ist der Heizkessel in Ihrem Haus jünger als 15 Jahre alt? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Wenn Ihr Heizkessel älter als 15 Jahre alt ist, sollte er sehr genau auf seinen Zustand überprüft werden. Bei über 20 Jahre alten Kesseln kann eine Erneuerung pauschal empfohlen werden. Durch eine Erneuerung kann der Nutzungsgrad durchschnittlich um 25 Prozent verbessert werden. Weitere Informationen und einen Heizungs-Schnelltest finden Sie hier

Ein Durchschnitts-Haushalt spart damit 1,25 Tonnen CO2 und 375 Euro im Jahr.


Ist die Wand hinter Ihren Heizkörpern mit Isoliermaterial beklebt? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Wenn die Außenhülle Ihres Hauses nicht isoliert ist, kann es eine preisgünstige Alternative sein, diejenigen Heizkörper, die an Außenwände angrenzen, mit Heizkörperdammplatten zu versehen. Sie können in Eigenleistung verklebt werden. Es gibt sie in Stärken zwischen 2 und 10 cm, sinnvoll ist eine Reflektionsschicht aus Aluminium, die die Wärmestrahlung zurückwirft. Besonders in Heizkörpernischen machen sie sich bezahlt. Es sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, die Platten lückenlos zu verlegen, da sich ansonsten Schimmel bilden kann. Falls dazu die Demontage der Heizkörper erforderlich ist, sollten Sie einen Fachmann einschalten.

Ein Durchschnittshaushalt spart damit 530 kg CO2 und 160 Euro Heizkosten im Jahr.


Beheizen Sie Ihre Wohnung auf nicht mehr als 20 Grad? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
20 Grad Wohntemperatur sind in der Regel völlig ausreichend, im Schlafzimmer reichen 18 Grad. Wenn Sie die Durchschnittstemperatur um ein Grad herunterregeln, können sie zwischen 5 und 10 Prozent der Heizkosten einsparen. Bei Thermostaten entspricht die ‚3’ in der Regel 20 Grad Raumtemperatur. Das Aufheizen auf Stufe 5 geht übrigens nicht merklich schneller als auf Stufe 3, da in beiden Einstellungen das Ventil bis kurz vor Erreichen der eingestellten Temperatur voll geöffnet ist. Beim „sicherheitshalber“ voll geöffneten Ventil wird jedoch mit Sicherheit die gewünschte Temperatur zunächst überschritten und damit Energie verschwendet.

Wenn die Maßnahme bei allen Heizkörpern durchgeführt wird, spart ein Durchschnitts-Haushalt damit 375 kg CO2 und 110 Euro im Jahr


Verwenden Sie wassersparende Armaturen? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass 5 mal pro Woche 5 Minuten lang geduscht wird. Die Energie, die zum Erhitzen des Wasser benötigt wird, beträgt 1 kWh pro Minute und die Wassertemperatur 40 Grad. Durch einen herkömmlichen Duschkopf fließen rund 16 Liter in der Minute. Diese Menge kann mit einem wassersparender Duschkopf auf 8 Liter reduziert werden.

Ausgehend von diesen Berechnungen spart diese Maßnahme 130 kg CO2 und 40 Euro sowie 10.400 Liter Wasser im Jahr.


Strom

Beziehen Sie Ökostrom? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Zugrunde gelegt wurde der Strommix der swb, der wegen des hohen Kohleanteils an der Stromerzeugung 856 g CO2 pro kWh erzeugt und damit über dem bundesweiten Durchschnitt von 620 g CO2 pro kWh liegt. Mit Ökostrom wird dagegen durchschnittlich nur 230 g CO2 pro KWh erzeugt. Die genaue Höhe der durch den Ökostrom erzeugten CO2-Emissionen hängt davon ab, wie sich der Strommix des einzelnen Anbieters zusammen setzt. Weitere Informationen zum Ökostrom und einen Ökostrom-Rechner finden Sie hier

Ein Durchschnitthaushalt spart mit dieser Maßnahme 2000 kg CO2 und spart dabei 2 Euro im Jahr.


Stichwort Standby: Schalten Sie ihre Elektogeräte [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Leerlaufverluste im Standby-Betrieb tragen nach Angaben des Umweltbundesamtes mit etwa 10 Prozent zur jährlichen Stromrechnung bei. Schaltbare Steckdosenleisten, zum Beispiel für Fernseher mit Set-Top-Box und DVD-Recorder oder für PC, Monitor und Drucker, sind eine bequeme Möglichkeit, CO2 und Geld zu sparen. Was oft vergessen wird: Ladegeräte, zum Beispiel für Laptop oder Mobiltelefon, fressen auch dann Strom, wenn die entsprechenden Geräte nicht angeschlossen sind.

Wenn von 'always on' zu 'Standbye konsequent aus' gewechselt wird, spart diese Maßnahme in einem Durchschnitts-Haushalt 300 kg CO2 und 72 Euro im Jahr.


Wieviel Prozent Ihrer Lampen sind Energiesparlampen? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Die Kosten für Beleuchtung machen rund 11 Prozent der jährlichen Stromkosten aus. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen wandeln Energiesparlampen (ESL) fünfmal mehr Strom in Licht um als herkömmliche Glühbirnen. Zudem halten Sie rund 10-mal länger. Ihre Anschaffung lohnt sich überall dort, wo das Licht länger als 30 Minuten am Tag brennt. Bei häufigem Ein- und Ausschalten sollten Sie darauf achten, dass eine Vorschaltfunktion vorhanden ist.

Eine einzige 11-Watt ESL spart während ihrer Lebensdauer von ca. 10.000 Betriebsstunden rund 295 kg CO2 und 70,80 Euro ein.


Vermeiden Sie halb volle Waschmaschinen-Ladungen? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Zugrunde gelegt wurde eine durchschnittliche Waschmaschine mit einem Verbrauch von 1,24 KWh, die für 240 Waschvorgänge im Jahr genutzt wird. (Quelle: European Energy Network ) Wenn die Hälfte der Waschmaschinen-Ladungen die Waschmaschine nur zur Hälfte füllen, impliziert dass, dass die selbe Menge Wäsche mit nur 75 Prozent der Waschvorgänge getätigt werden könnten.

Diese Maßnahme spart in einem Durchschnittshaushalt 55 kg CO und 13,20 Euro im Jahr.


Kochen Sie immer nur so viel Teewasser, wie sie wirklich benötigen? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Zugrunde gelegt wurde die Nutzung eines Wasserkochers. Die Energie, die benötigt wird, um 1 kg Wasser zum Kochen zu bringen, beträgt 4,18 kJ. Die Kalkulation beruht auf der Annahme, dass pro Tag ein Liter kochendes Wasser vermieden wird und dass das Wasser von 10 Grad auf 100 Grad Celsius erhitzt wird.

Einem Durchschnittshaushalt spart diese Maßnahme 30 kg CO2 und 7,20 Euro im Jahr.


Konsum

Wie würden Sie 1000,- Euro anlegen?


Wie oft kaufen sie regionale Lebensmittel? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Support your local dealer – dieses Motto macht auch bei Lebensmitteln Sinn. Präzisierend heißt das: Saisonal und regional einkaufen schont das Klima. Denn was lange unterwegs ist, bevor es bei uns auf dem Tisch landet, hat eine Extraportion CO2 im Gepäck. Ein Beispiel: Ein Kilo Erdbeeren, dass aus Südafrika eingeflogen wurde, erzeugt 11,7 kg CO2 . Ein Kilo Erdbeeren, per LKW aus Italien angeliefert, dagegen nur 0,22 kg CO2 . Klimaschonend sind auch Bio-Lebensmittel. Der Anbau braucht nur rund ein Drittel der fossilen Energie, weil auf energieintensive Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.


Wie oft essen sie bei Ihren Hauptmahlzeiten Fleisch? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Das Halten von Vieh ist pro Hektar Nutzfläche rund 12-mal so energieintensiv wie der Anbau von Nahrungsmitteln. Zudem trägt die Viehhaltung in erheblichem Maße zur Abholzung des Regenwaldes, der größten CO2-Senke, bei. Die Rodung der Wälder für Weiden und Ackerland, welches für den Anbau von Futtermitteln bestimmt ist, hat die Aufnahmefähigkeit der Biosphäre nach Angaben der UN-Ernährungsorganisation FAO bereits um rund 2,4 Milliarden Tonnen CO2 vermindert. Berücksichtigt man weiterhin den Methan-Ausstoß der Rinder und die CO2-Emissionen der Landwirtschaft, ist die Viehhaltung für 18 Prozent der anthropogenen Verstärkung des Treibhauseffektes verantwortlich.

Wer täglich Fleisch isst und seinen Fleischkonsum um die Hälfte reduziert, erspart dem Klima 500 kg CO2 im Jahr.


Beim Kauf von Haushaltsgeräten ist der Energieverbrauch (A++) für mich [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Moderne Haushaltsgeräte der obersten Effizienzklasse sparen gegenüber Durchschnittsmodellen etwa 20 Prozent an Stromkosten ein. Irreführend für den Verbraucher: Die Effizienzklasse A ist längst nicht mehr der energetische State-of-the-art. Die Effizienzklassen A+ und A++ sind weitaus sparsamer. Auf das gesamte Betriebsleben gesehen werden die höheren Anschaffungskosten der effizienteren Geräte zudem meist mehr als wett gemacht.

Ein Miele-Kühlschrank der Effizienzklasse A++ spart gegenüber einem vergleichbaren Miele-Modell der Klasse A rund 85 kg CO2 und 21 Euro im Jahr.


Mobilität

Wie oft fahren Sie kurze Strecken mit dem Rad oder gehen Sie zu Fuß? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Zugrund gelegt wurde der Durchschnittsverbrauch eines durchschnittlichen Neuwagens aus dem Jahre 2003, der 164 g CO2 pro km emittiert. Dies entspricht 6,8 Liter Benzin bzw. 6,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer, der mit dem Faktor 1,195 realen Bedingungen angepasst wurde.

Wenn Sie jede Woche das Auto für Kurzstrecken 20 Kilometer stehen lassen und stattdessen das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen, sparen Sie dem Klima 170 kg CO2 und zudem 140 Euro an Spritkosten im Jahr.


Wenn Sie die Wahl haben, fahren Sie längere Strecken dann [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Zugrunde gelegt wurde die Annahme, dass bei einer Fahrt mit Bus oder Bahn pro Kilometer und Person nur rund 25 prozent so viel CO2 freigesetzt wird wie bei einem Durchschnitts-Auto, das 164 g CO2 pro Kilometer emittiert. Das reale Einsparpotential mit Bussen und Bahnen hängt von der Passagier-Auslastung und den Bremsintervallen ab. Die Deutsche Bahn bietet einen Umwelt-Mobil-Check, an, der für jede beliebige Verbindung innerhalb Deutschlands den CO2-Ausstoß der Reise mit dem Auto, der Bahn und mit dem Flugzeug errechnet.

Wenn Sie pro Jahr 5000 Kilometer statt mit dem Auto mit Bussen und Bahnen des Nah- und Fernverkehrs zurückgelegen, ersparen Sie dem Klima 600 kg CO2


Nur für Autofahrer: Optimieren Sie einmal pro Monat den Reifendruck? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Zugrunde gelegt wird die Annahme, dass der Spritverbrauch um 5 Prozent steigt, wenn der Luftdruck der Reifen um 0,5 bar zu niedrig liegt. Dabei wurde vom CO-Ausstoß eines durchschnittlichen europäischen Neuwagens des Jahres 2003 ausgegangen (164 g CO2 pro km, Spritverbrauch 6,8 Liter Benzin oder 6,2 Liter Diesel auf 100 km), der mit dem Faktor 1,195 realen Bedingungen angepasst wurde.

Diese Maßnahme spart bei einem Durchschnitts-Auto rund 140 kg CO2 und 100 Euro im Jahr.


Wie viele private Flugreisen (Hin- und Rückflug) machen Sie im Durchschnitt pro Jahr? [weitere Infos einblenden][weitere Infos ausblenden]
Fliegen ist die klimaschädlichste Form der Fortbewegung. Die CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr sind, je nach Flughöhe 2- bis 4-mal schädlicher als CO2, das am Boden ausgestoßen wird. Berechnet man diese Auswirkungen mit ein, ist der Flugverkehr jetzt schon zu rund 10 Prozent für den menschgemachten Klimawandels verantwortlich. Der in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt konzipierte CO2-Rechner von atmosfair bietet die Möglichkeit, die Klimawirksamkeit einer beliebigen Flugstrecke exakt auszurechnen. Anschließend können in entsprechender Höhe Emissions-Zertifikate erworben werden, die in Klimaschutzprojekte investiert werden.

Wer einen Hin- und Rückflug Hamburg-New York vermeidet, spart dem Klima rund 4000 kg CO2 .